DIE SEESCHLACHT VON 1452
Die erste Seeschlacht vor der Nordspitze Ölands fand 1452 statt. Sie wurde zwischen Schweden und Dänemark-Norwegen ausgetragen, das mit Lübeck verbündet war.
Die schwedische Flotte lag vor der Küste Ölands vor Anker, als die dänische Flotte erschien und offenbar den Kampf suchte. Die Schweden fanden die Lage ungünstig, hoben den Anker und segelten in Richtung Gotland. Die Dänen landeten daraufhin auf Öland, um die Insel zu plündern.
Kurz darauf drehte der Wind zugunsten der schwedischen Flotte. Diese kehrten um, um die Dänen anzugreifen. Als die Dänen die schwedischen Schiffe herannahen sahen, setzten sie Segel und die beiden Flotten trafen in einer Seeschlacht im Kalmarsund aufeinander.
Die Kämpfe endeten bei Einbruch der Dunkelheit, wurden aber am nächsten Tag fortgesetzt. Am Abend begannen die Dänen sich zurückzuziehen, doch die Schweden gelang es, drei dänische Schiffe (Böse Lejonet, Morian und David) zu entern und etwa 600 Gefangene machten, bevor die dänische Flotte sich endgültig zurückzog.
Detail aus einem Gemälde von Pieter van Soest.